Aufsicht am Schießstand - Diplomus

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

Aufsicht am Schießstand

Mit der Neufassung der Verordnung zum Waffengesetz ergaben sich auch einige Änderungen im Waffenrecht.
So müssen nunmehr die ausgebildeten Schießsportleiter nicht mehr beim Amt gemeldet werden, denn hier reicht ab sofort eine schriftliche Vereinbarung.

Davon ausgenommen sind aber weiterhin die Aufsichten! Eine Aufsicht ist laut der Sportverbände eine Person mit einer mindestens vier stündigen Einweisung in den Schießstand vor Ort. Die Ausbildung übernimmt in der Regel der Verein selbst. Das Problem hierbei ergibt sich aus folgendem Satz der aktuellen Rechtsauffassung:

Lässt der Verein etwa die Standaufsicht durch ein Mitglied führen, das nicht ausreichend qualifiziert ist, liegt insoweit ein Organisationsverschulden des Vereines vor, das immer dann zur Haftung führen kann, wenn nicht auszuschließen ist, dass der Unfall genau so auch bei einer qualifizierten Aufsicht geschehen wäre.

Um den Verein und den Schützen abzusichern  haben wir uns deshalb entschlossen einen Lehrgang für Standaufsichten auzurarbeiten der sich an den Vorgaben aller Verbände orientiert - also übergreifend über DSB, BDS, DSU.....  

Teilnehmen darf jeder Schütze über 18 Jahre der eine Sachkundeausbildung nach §7 WaffG abgelegt hat. Eine eigene WBK ist nicht erforderlich.

Der Lehrgangsteilnehmer erhält ein umfangreiches Informationsmaterial bereits vor dem Lehrgang und kann sich so auf die 2x 2-stündige Unterweisung vorbereiten.

 

=============================================
nächster Lehrgang
bei der SG zu Mülsen
Schießstandaufsicht am Feuerwaffenschießstand
am Samstag 17. November 2018

10 - 14:30 Uhr
Gaststätte Meisterhaus
direkt an der Hauptstraße Nr. 18 in
08132 Mülsen OT Thurm
Unkostenbeitrag 20,00€

 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü